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Bonner Gespräche zur Zukunft des Naturschutzes – Zukunft hat (auch) Vergangenheit

Die Stiftung Naturschutzgeschichte richtet in Kooperation mit dem Bundesamt für Naturschutz am

22. / 23. November 2016

unter der Überschrift
„Naturschutz – natürlich interkulturell?!“

die 2. Bonner Gespräche zur Zukunft des Naturschutzes in Bonn im Bundesamt für Naturschutz aus.

Mit der Veranstaltung möchten wir eine Debatte über Möglichkeiten der verstärkten Zusammenarbeit zwischen Vertreterinnen und Vertretern des Naturschutzes und denen, die im Bereich Migration und Interkulturalität wirken, befördern.



Der Naturschutz in Deutschland nahm Menschen mit Migrationshintergrund und interkulturelle Aspekte historisch erst spät in den Fokus. Die Herausforderungen, aber auch die Chancen, die sich aus der Verknüpfung von Interkulturalität, Migration, Naturverständnis und Naturschutz ergeben, erkannte er nur recht zögerlich. Dies hat sich aber in den letzten zehn Jahren grundlegend geändert. Naturschützerinnen und Naturschützer öffnen sich und setzen gemeinsam mit Akteuren aus den Bereichen Interkulturelles und Migration auf regionaler bzw. lokaler Ebene vielfältige Projekte um. Jüngste Erfolge blieben aber bislang weitgehend unvernetzt und räumlich begrenzt.

Die Veranstaltung zielt deshalb nicht zuletzt auch darauf ab, Initiativen verstärkt ins Gespräch zu bringen und besser zu vernetzen. Darüber hinaus dient sie dem praxisbezogenen Erfahrungs- und Wissensaustausch.

Das Tagungsprogramm wird Mitte September 2016 vorliegen.

Wanderung – Route Natur:Kultur

Landschaften haben ihre eigene Geschichte. Wenn es eine Region gibt, auf die dieser Satz zutrifft, dann ist es das Siebengebirge. Seit vielen Jahrtausenden ist es einem beständigen Wandel unterworfen, ein Gutteil der Veränderungen war menschengemacht. Diese wechselvolle Geschichte des Siebengebirges hat viele Spuren hinterlassen. Einige dieser Spuren werden im Jahre 2014 im Rahmen der vierstündigen Wanderung Route Natur:Kultur rund um den Drachenfels wieder sichtbar gemacht.

Das Miteinander von Natur und Kultur, aber auch ihr Gegeneinander geben den Streckenplan vor. Entlang des Weges streift die Wanderung Orte, die für die Maler der Rheinromantik bzw. national beseelte Studenten und Sänger von besonderer Bedeutung waren oder an denen Auseinandersetzungen zwischen Steinbruchbetreibern und Naturschützern stattfanden.

Die Wanderung startet mit einem Besuch des Museums zur Geschichte des Naturschutzes in Deutschland in der Vorburg von Schloss Drachenburg. Hier steht das Siebengebirge als die Wiege des deutschen Naturschutzes im Mittelpunkt.

Die Wanderung führt anschließend auf die Spitze des Drachenfels‘ und gibt die Sicht auf die Rheinlandschaft frei, die Maler wie Johann Wilhelm Schirmer, Dichter wie Heinrich Heine, aber auch englische Reisende wie Lord Byron zu Beginn des 19. Jahrhunderts romantisch überhöhten. Weitere Stationen auf der Route sind das Dechen-Denkmal, das 1892 zu Ehren des Gründers des Verschönerungsvereins für das Siebengebirge und Naturschützers Heinrich von Dechen errichtet wurde, sowie das landschaftlich reizvolle Nachtigallental mit dem Denkmal zu Ehren von Willi Ostermann. Die Wanderung endet im Siebengebirgsmuseum, das seit seiner Wiedereröffnung herausragende Gemälde der Rheinromantik zeigt.

Termine: auf Nachfrage (mindestens 10 Teilnehmer)
Treffpunkt: Vor der Vorburg.
Unkostenbeitrag: 20,00 € (inkl. Museumseintritt und Fahrt mit der Drachenfelsbahn).