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SIEBENGEBIRGE
Das Siebengebirge –
die Wiege des deutschen Naturschutzes
Der Drachenfels ist gleichsam der Geburtsort des deutschen Naturschutzes. Auslöser für erste Schutzbemühungen waren Steinbrucharbeiten. Bereits im Mittelalter wurden hier Steine für den Kölner Dom gebrochen. So präsentieren wir den Besucherinnen und Besuchern in der Ausstellung eine aus Drachenfels-Trachyt gemeißelte Fiale vom Kölner Dom. 1823 wurden nach mehreren hundert Jahren die Bauarbeiten am Kölner Dom wieder aufgenommen. Die Steine sollten wiederum vom Drachenfels kommen. Doch dagegen regte sich Protest. Mit Erfolg! 1836 stellte der preußische Staat mit dem Drachenfels erstmals ein Gebiet um seiner selbst willen unter Schutz.
Der Plan zum Bau einer Zahnradbahn auf den Drachenfels veranlasste den Musiker Ernst Rudorff, 1880 ein grundlegendes Naturschutzmanifest zu verfassen.
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Zwei frühe ‚Bürgerinitiativen‘, der Verschönerungsverein für das Siebengebirge (1869) und der Verein zur Rettung des Siebengebirges (1886), erreichten bis 1902, dass auch Steinbrucharbeiten in anderen Bereichen der Region beendet wurden.
Große Teile des Siebengebirges erklärte man 1923 zum Naturschutzgebiet. Der Versuch, diese einzigartige Landschaft zum Nationalpark zu erheben, wurde 2009 durch einen Bürgerentscheid gestoppt.
Über Filme in einem interaktiven Monitor erzählen wir den Besucherinnen und Besuchern, wie Naturschützer sich für den Schutz einzelner Berge im Siebengebirge einsetzten.
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