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AUFGABEN

Der ehrenamtliche Naturschutz gehört bei den öffentlichen Archiven in den Städten, Kommunen und Ländern in der Regel nicht zu den eigentlichen Sammlungsgebieten. Daher bestand und besteht die Gefahr, dass die Überlieferung von Vereinen und Verbänden, Naturschutzbeauftragten und Naturschutzaktivisten für immer verloren geht. Dabei bilden deren Originaldokumente, Korrespondenzen, Statistiken, Zeichnungen, Fotos und Filme oftmals die einzigen authentischen Quellen für das Wirken des Naturschutzes vor Ort.
Das Archiv der Stiftung Naturschutzgeschichte bietet daher Naturschützerinnen und Naturschützern sowie deren Organisationen an, nicht mehr benötigte Materialien dauerhaft zu verwahren. Die übernommenen Unterlagen werden nach archivfachlichen Kriterien verzeichnet, d. h. so aufgearbeitet, dass sie von der Forschung und einer interessierten Öffentlichkeit genutzt werden können.

Die Ergebnisse der Verzeichnung werden in Form von Online-Findbüchern zugänglich gemacht, unter strikter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen.



Mit der Archivierung der Überlieferung der Naturschutzbewegung verfolgt die Stiftung Naturschutzgeschichte ein weiteres Ziel. Sie würdigt auf diese Weise die Lebensleistung zahlloser Naturschützerinnen und Naturschützer, die sich durch ein unermüdliches, kontinuierliches Engagement im praktischen Naturschutz, in der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit oder in der Wissenschaft ausgezeichnet haben.

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Die Archivbestände werden mithilfe einer speziellen
Datenbank erfasst und verwaltet.


Die Ergebnisse der inhaltlichen Erschließung werden in gedruckter Form als sogenannte Findbücher festgehalten.