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VORBURG

Unterhalb von Schloss Drachenburg an der Nordostseite des Parks liegt die 1883 erbaute Vorburg. Im August 2000 hat die Stiftung Naturschutzgeschichte sie als ihr Domizil bezogen.

Die Vorburg diente ursprünglich als repräsentative Zufahrt zum Schloss. Architektonisch steht sie mit ihrem symmetrischen Grundriss und den wenig gegliederten Wandflächen in einem stilistischen Gegensatz zur Hauptburg.

Nicht behobene Kriegsschäden, Witterungseinwirkungen und jahrzehntelange Vernachlässigung hatten zur Folge, dass das Gebäude zusehends verfiel. Der Zustand war dermaßen desaströs, dass das zuständige Finanzamt die Parzelle, auf der die Vorburg steht, bis 2000 steuerlich als unbebautes Grundstück führte.



Nach umfangreichen Voruntersuchungen begannen 1998 Sanierungs- und Umbauarbeiten an der Vorburg. Für ihre Nutzung als Archiv, Forum und Museum wurden – unter Beachtung der Prinzipien des Denkmalschutzes – einige deutliche bauliche Veränderungen vorgenommen. Das Gebäude wurde hierfür weitgehend entkernt. Im Untergeschoss entstanden Archivräume zur Aufnahme großer Regalanlagen. Der eigentliche Innenhof erhielt eine filigran gestaltete Stahl-Glas-Überdachung.

2002 öffnete das Museum zur Geschichte des Naturschutzes in der Vorburg. Seit 2010 nimmt die neue Dauerausstellung das Erdgeschoss und die erste Etage des Nordflügels ein. Im Südflügel befinden sich ein Museumsshop, ein Bistro sowie Büroräume.

Historischer Ort
– Drachenfels
– Siebengebirge
– Schloss Drachenburg
– Vorburg

Institution
– Kuratorium
– Vorstand
– Geschäftsstelle
– Satzung

Arbeitsbereiche
Regionale Arbeitskreise

Von 1998 bis 2000 wurde die Vorburg aufwändig saniert und umgebaut. Der Innenhof wurde unterkellert und zudem mit einem Glasdach überbaut.

Heute haben die Stiftung Naturschutzgeschichte und die Verwaltung der Schloss Drachenburg gGmbH ihren Sitz in
der Vorburg.